...über sechs Ecken.
Schon 1967 führte
Stanley Milgram (Psychologe) das „Small-World-Experiment“ an der
Harvard University durch. Sechzig zufällig ausgewählte Teilnehmer
des Experiments sollten ein Paket an eine vorher festgelegte Person
in Boston senden. Allerdings nicht direkt an diese Zielperson,
sondern an andere Personen, die die Teilnehmer persönlich kannten
und die Wahrscheinlichkeit höher war, dass die Zielperson sich in
dem Bekanntenkreis dieser Empfänger befand. Und so ging es weiter
bis die Zielperson das Paket empfangen hat.
Somit stellte Milgram fest, dass jeder
Mensch jeden beliebig anderen Menschen über durchschnittlich sechs
Ecken kennt.
Nichtsdestotrotz: Das
Kleine-Welt-Phänomen beschäftigt Forscher bis heute. Soziologen
versuchen seit Jahrzehnten, diese Behauptung zu beweisen oder zu
widerlegen.
Falls Ihr dieses „Kleine-Welt-Phänomen“
faszinierend findet, könnt Ihr unter diesem Link an solch einem
Experiment teilnehmen und vielleicht den Soziologen bei ihren
Forschungen helfen.
Das Problem beim sogenannten Kleine-Welt-Phänomen ist tatsächlich, dass man es weder beweisen noch widerlegen kann.
AntwortenLöschenAber da das erste Experiment bereits 1967 durchgeführt wurde, als es noch kein Internet gab ist nun die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, dass mehr deutlich mehr als 3 von 60 Päckchen ihr Ziel erreichen. ;)