an dieser stelle möchte ich keinen
fachwissenschaftlichen Artikel über die Gruppenbildung verfassen.
Viele davon gibt es schon massenhaft im Netz. Zum Beispiel
http://de.wikipedia.org/wiki/Teambildung
Bruce Tuckman (US-amerikanischer
Psychologe) entwickelte ein Phasenmodell der Teambildung. Es ist
zwar eine grob vereinfachte Beschreibung des
Gruppenbildungsprozesses, aber im Grunde trifft es sehr gut die
Thematik. Kurz dazu:
->Orientierungsphase (forming-): in
diesem Entwicklungsstadium entsteht das erste Kennenlernen der Teilnehmer statt
->Konfrontationsphase (storming-): hier
wird entschieden, ob das Team weiterhin besteht, oder aufgrund
verschiedener unüberwindbarer Faktoren zerfällt. Diese Phase kann man auch mehr oder weniger
als eine Selbstfindungsphase betrachten
->Kooperations- oder
Regelphase(norming-): „Wir“-Orientierung, Kooperation findet im
ganzen Team statt
->Wachstums- oder
Arbeitsphase(performing-) : Aufgabenbewältigung.
->und Auflösungsphase (adjourning)
Bezüglich der Teambildung kann ich aus
Erfahrung sagen, dass schon bei der Orientierungsphase in manch
einer Gruppe Probleme auftreten können. Solche Faktoren wie
Motivation, Zuverlässigkeit, Kompromissbereitschaft u.v.m. spielen
eine große Rolle. Leider scheitern manche Gruppen aufgrund ihrer
Konstellation noch vor dem Erreichen der Arbeitsphase.
Durch Gruppenarbeit können
Freundschaften wie auch Konflikte entstehen, man kann schnell mit der
Aufgabenbewältigung vorankommen oder auf der Strecke bleiben, es
kann Spaß machen oder unerträglich sein... Allerdings sind
einzelne Faktoren von jedem einzelnen Gruppenmitglied abhängig...
Und wenn jeder von ihnen etwas (positives) dazu beiträgt, dann macht
Gruppenarbeit auch Sinn!
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